Autogramme (und Artefakte) erzählen Geschichte

Alexander Gerst: 11. Deutscher im Weltall

Alexander Gerst (r.) 11. Deutscher im Weltall

Alexander Gerst auf der ISS

Ganz weit oben war Alexander Gerst. Als 11. Deutscher ist er ins All geflogen und arbeitete von Ende Mai bis Anfang November 2014 als dritter Deutscher auf der Internationalen Raumstation ISS. Er tritt in die Fußstapfen der deutschen Astronauten Thomas Reiter und Hans Schlegel, die 2006 und 2008 im Auftrag der ESA zur internationalen Raumstation geflogen sind. An Bord einer russischen Sojus war er vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet und am 10. November nach 165 Tagen im All wieder gelandet.

Der gebürtige Künzelsauer (Baden-Württemberg) hatte sich übrigens bei der ESA-Ausschreibung gegen 13.000 Mitbewerber durchgesetzt. Alexander Gerst: „Für mich ist das ein großer Traum.“

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11 Deutsche waren bisher im All.

Zu den Aufgaben von Gerst auf der ISS gehörten Wartungsarbeiten sowie wissenschaftliche Forschung und ein Weltraumspaziergang. Der naturbegeisterte Geophysiker absolvierte sein Trainingspensum im Europäischen Astronautenzentrum in Köln, im Johnson-Space-Center der NASA in Houston (Texas) und im Juri-Gagarin-Kosmonautenzentrum der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos im „Sternenstädtchen“, 30 Kilometer östlich von Moskau.

Ich traf Alexander Gerst auf den Weltraumtagen in Morgenröthe-Rautenkranz (Vogtland) und ließ mir schon einmal eine Karte (mit Unterschriften aller bisherigen 10 deutschen Astronauten) signieren – als die Nr. 11!

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