Autogramme (und Artefakte) erzählen Geschichte

Apollo 13 „Der Film“

„Jungs, das ist für mich wie die Erfüllung meines Traums.“

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(v.l.) Bill Paxton, Tom Hanks, Kevin Bacon

Das waren die Worte von Tom Hanks, als er für die Dreharbeiten zu „Apollo 13“ (Filmstart: 19. Oktober 1995) in seinen Raumanzug gesteckt wurde. Auf diese Rolle hatte sich der US-Schauspieler und Weltraum-Enthusiast ein halbes Jahr vorbereitet.

Um sich mit einer weltraumähnlichen Umgebung vertraut zu machen, zogen Tom Hanks („James Lovell“), Kevin Bacon („Jack Swigert“) und Bill Paxton („Fred Haise“) ins NASA Space-Camp nach Huntsville, Alabama. Dort trainierten die Schauspieler unter der Anleitung von Jim Lovell und David Scott (Kommandant Apollo 15) in einer künstlichen Raum- und Mondkapsel.

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Regisseur Howard (r.) mit Bruder Clint während der Dreharbeiten

Die Szenen, in denen die Schwerelosigkeit des Weltalls simuliert wurde, entstanden übrigens in zig Parabelflügen und verlangten der Film-Crew einiges ab. Überhaupt prägte Regisseur Ron Howards „Authentizitäts-Besessenheit“ die gesamten Dreharbeiten. Jede einzelne Einstellung ist ein Original; es wurden keine Archivbilder von echten Apollo-Missionen oder sonstigen Raumflügen verwendet.

Howard war von der Heldenhaftigkeit aller Beteiligten an dieser Mission begeistert und fasziniert: „Es steckt noch so viel mehr in der Geschichte, aber das hätte den Rahmen eines Zwei-Stunden-Films gesprengt.“

Die Liebe zum Detail brachte allen Beteiligten am Film „Apollo 13“ neun Oskar-Nominierungen ein. Für den besten Schnitt und den besten Ton gab es dann jeweils einen Oskar.
(Quelle: Presseheft zum Filmstart, UIP/UNIVERSAL Film)

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Original Storyboard (Szenenskizze) mit Kamera-Anweisungen für eine Bildsequenz aus „Apollo 13“

 

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Original Szene nach obigem Storyboard

 

 

 

 

 

 

Apollo 13 „Space Flown“…