Autogramme (und Artefakte) erzählen Geschichte

Mission Control Houston

„Houston, wir haben ein Problem.“

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Flight Direktor Gene Kranz nach der Apollo 13 Landung: „Our finest hour.“

Das Lyndon B. Johnson Space Center (JSC) in Houston (Texa), besser bekannt als Mission Control Center, koordinierte von 1961 bis 1996 alle Raumflüge der USA.

Einer der bekanntesten Flugleiter (Flight Director) im Kontrollzentrum während der Apollo-Ära war Eugene Francis „Gene“ Kranz. 1968 wurde ihm die komplette Flugkontrolldivision unterstellt und er wurde Flugdirektor für das Apollo-Programm.

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Houston Mission Control Panel Schalter (NASA TWIST-LIGHT switch von 1961)

Während der Mondlandungen gab es allerdings mehrere Flugleiter im Kontrollzentrum mit dem berühmten Rufnamen „Houston“: Cliff Charlesworth (während des Starts und des Mondspaziergangs), Gene Kranz (bei der Mondlandung), Glynn S. Lunney (für den Rückstart zur Erde) und Gerald D. Griffin. Sie alle trafen die für den Erfolg der Missionen relevanten Entscheidungen und waren für die Sicherheit der Besatzung verantwortlich.

saturn-v-launch-1Im April 1970 war Kranz während der Apollo-13-Mission maßgeblich an der Rettung der drei Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise beteiligt. Auch die danach stattfindenden Skylab-Flüge unterstanden seiner Kontrolle. Von 1974 bis 1983 war Kranz stellvertretender Flugdirektor für die STS-Missionen und von 1983 bis 1994 deren Direktor.

Nach Abschluss des Shuttle-Fluges STS-61 ging Kranz in den Ruhestand. Er wurde für seine Verdienste mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet.
Kranz wird übrigens im bekannten Hollywood-Blockbuster „Apollo 13“ von Ed Harris dargestellt.

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(Galeriebilder: NASA)