Autogramme (und Artefakte) erzählen Geschichte

Sojus TMA-2

Sojus geflogener „Schraubenbolzen“

TMA-2-Plug

TMA-2 geflogener Schraubenbolzen (Hitzeschild-Plug)

Sojus TMA-2 startete am 26.4.2003 von Baikonur mit Ziel ISS. Nach zweitägigem Flug koppelte das Raumschiff mit dem Russen Juri Malentschenko und dem Amerikaner Edward Lu am 28. April 2003 an die internationale Raumstation an. Es folgte die Ablösung der bisherigen ISS-Besatzung. Ursprünglich war geplant, eine Besatzung von drei Personen zur ISS zu bringen.

Nach dem Unglück der Raumfähre Columbia im Februar 2003 wurden vorübergehend die Space-Shuttle-Flüge ausgesetzt. Um Ressourcen zu sparen, wurden alle folgenden Stammbesatzungen auf zwei Personen reduziert und alle Zubringerflüge per Sojus-Rakete durchgeführt. Hauptaufgabe der neuen Besatzung war es, die Station in Funktion zu halten und einige langfristige Forschungen weiter zu führen.

schraubenbolzen-A-B-Abdeckplatte-C

Schraubenbolzen A und B

Die Versorgung der Mannschaft geschah durch unbemannte, automatische Progress-Transporter. Mit deren Antriebssystem wurde auch die Bahn der Internationalen Raumstation in unregelmäßigen Abständen angehoben.

Sojus TMA-2 landet am 28.10.2003 wohlbehalten in der kasachischen Steppe. Zur Rückkehrmannschaft gehörte neben Malentschenko und Lu auch der spanische ESA-Astronaut Pedro Francisco Duque.

tma-2